Was sind Potenzmittel?

Potenzmittel entfalten immer dann ihre Wirkung, wenn eine erektile Dysfunktion vorliegt. Das heißt, der Mann hat Probleme dabei, eine Erektion zu bekommen oder diese über einen entsprechenden Zeitraum zu halten. Von diesem Krankheitsbild wird dann gesprochen, wenn dies in 70 Prozent der Fälle vorliegt und über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr anhält.

Potenzmittel in der Antike

Entwicklung der Potenzmittel

Schon im Mittelalter hatten Männer mit diesem Problem zu kämpfen. Besonders in der Oberschicht wurden Versuche unternommen, um die Potenz zu steigern. Verschiedene pflanzliche und tierische Stoffe wurden dafür verwendet. Bekannt ist die „spanische Fliege“, die aus zermahlenen Käfern besteht und eine Wirkung in diesem Bereich zeigt.

In der heutigen Zeit gibt es verschiedene Methoden die Potenz zu steigern und so ein erfülltes Geschlechtsleben zu haben. Neben mechanischen Möglichkeiten kommen besonders häufig Medikamente zum Einsatz. Diese können auf chemischer oder natürlicher Basis sein.

Chemische Wirkstoffe

Zum Ende der 90er Jahre kamen bekannte Potenzmittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen auf den Markt. Durch die Markteroberung wurde vielen Männern bereits geholfen. Chemische Medikamente gegen erektile Dysfunktion zeichnen sich durch

  • schnelle Wirkung
  • aber auch durch verschiedene Nebenwirkungen
  • sexuelle Stimulation nötig
  • verschreibungspflichtig

aus. Deshalb sollten die Produkte nicht unbedacht eingenommen werden. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bekannt, die zum Teil sogar lebensgefährlich sein können.

Natürliche Wirkstoffe

Diese Wirkstoffe, die zum Teil schon in früheren Zeiten verwendet wurden, haben in verschiedenen Tests gut abgeschnitten und tatsächlich eine Potenzsteigerung hervorgerufen.

Hierfür sind die Merkmale:

  • zögerliche Wirkung, erst nach längerer Einnahme
  • keine Nebenwirkungen
  • sexuelle Stimulation nicht immer nötig
  • meist frei erhältlich

Weitere Möglichkeiten zur Potenzsteigerung

Neben diesen beiden Möglichkeiten gibt es noch mechanische Maßnahmen. Dazu zählen Pumpen, die einen Unterdruck erzeugen und so zu einer höheren Durchblutung beitragen. Ebenso werden häufig Injektionen angewandt, die der Mann selbst setzt. Auch Operationen und andere Alternativen stehen zur Verfügung. Je nach Lage können Krankenkassen die Kosten dafür übernehmen.

Im Voraus Kontakt zum Arzt aufnehmen

Potenzmittel können in vielen Fällen einfach beschafft werden. Auch die eigentlich verschreibungspflichtigen Mittel sind über verschiedene Wege ebenso ohne Rezept erhältlich. Jedoch sollte jeder Bedenken, der unter einer erektilen Dysfunktion, dass diese auf eine andere Erkrankung hindeuten kann. Deshalb sollte vor jeglichen Gebrauch von Potenzmitteln ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird prüfen, worauf diese Störung zurückzuführen ist. Wird zum Beispiel eine Durchblutungsstörung festgestellt, kann diese behandelt werden oder Schlimmeres wie ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall vermieden werden, da die vorherigen Anzeichen wahrgenommen wurden.