Was sind Potenzstörungen? Was bedeutet erektile Dysfunktion / Impotenz?

Allgemeine Erklärungen zu Potenzstörungen

Potenzstörungen sind heute weit verbreitet. Fast jeder Mann hat schon einmal damit Bekanntschaft gemacht. Doch was ist genau unter Impotenz zu verstehen?

Da die Potenz für viele zur Männlichkeit gehört, schwingt im Wort Impotenz auch ein gewisser Verlust der Macht mit. Daher wird heute eher von einer erektilen Dysfunktion gesprochen, was eine Funktionsstörung ausdrückt. Eine erektile Dysfunktion macht es unmöglich eine Erektion zu bekommen oder diese ausreichend lange zu halten, um einen befriedigenden Geschlechtsverkehr durchzuführen.

Verschiedene Arten werden unterteilt:

  • Erektile Impotenz, hierbei ist es unmöglich, eine Erektion überhaupt zu bekommen
  • Ejakulatorische Impotenz, in diesem Fall ist kein Orgasmus möglich
  • Ejaculatio parecox oder Ejaculatio retardata, in diesem Fall hat der Mann keine richtige Kontrolle über den Orgasmus
  • Rektive Impotenz, diese beschreibt den Abscheu gegen verschiedene Umstände oder auch Partner, die eine Erektion oder einen Orgasmus nur beschränkt oder gar nicht möglich machen.

Diese Beschreibungen zeigen schon, das große Feld, wenn von einer erektilen Dysfunktion oder Potenzstörung gesprochen wird.

Von einer erektilen Dysfunktion wird erst dann gesprochen, wenn die Störung mindestens ein halbes Jahr anhält und über ein Dreiviertel der Versuche nicht von Erfolg gekrönt sind.

Wie häufig kommt dieses Krankheitsbild vor?

Genaue Zahlen sind nicht bekannt, da dieses Thema häufig verschwiegen wird und ein Besuch beim Arzt findet gar nicht oder nur sehr spät statt. Je älter ein Mann wird, umso häufiger treten diese Beschwerden auf. Nur zwei Prozent der Männer bis zum Alter von 40 Jahren haben in diesem Bereich eine Beeinträchtigung. Bereits im Alter über 50 Jahren gibt es in 20 % der Fälle Beeinträchtigungen. Im Alter über 70 hat schon die Hälfte Probleme mit der erektilen Dysfunktion.

Bedeutet erektile Dysfunktion Unfruchtbarkeit?

Nein! Durch eine künstliche Befruchtung können die Spermien in die Eizelle eingepflanzt werden und so kann ein Kind hervorkommen. Impotenz hat daher nichts mit Unfruchtbarkeit zu tun, wie auch im anderen Fall, Potenz nicht mit Fruchtbarkeit gleichzusetzen ist.

Impotenz – kein Tabuthema

Wer unter Impotenz leidet, sollte nicht zu lange mit einem Arztbesuch warten. In den meisten Fällen sind diese Symptome mit verschiedenen Mitteln, wie zum Beispiel Sildenafil bestellen, und Methoden behandelbar. Dies wird das Selbstbewusstsein und die Partnerschaft stärken.